Freitag, 16. April 2010

Rezension zu Schattenreiter von Sarah Nikolai


Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde

Inhalt:
endlich sommer! die 20-jährige jorani kann es kaum erwarten, ihre tante in south dakota zu besuchen. in dem kleinen städtchen am rande der badlands geht es allerdings alles andere als beschaulich zu: getötete hunde am strassenrand, einbüche in geschäften, stehen dem nichts nach. eine jugendgang tyrannisiert den ganzen ort, und jorani gerät prompt mit dem gangführer aneinander. und dann ist da noch rin, der geheimnisvolle außenseiter, der sehr zurückgezogen lebt und eigentlich besser mit den tieren, als mit den menschen dort zurechtkommt- ausser roy, mit dem verbindet ihn anscheint mehr, als man ahnt.
jorani ist von dem attraktiven, kantigen rin fasziniert. die beiden treffen immer wieder aufeinander, und die anziehung steigt. durch zufall findet jorani heraus, dass er dafür einen guten grund hat: er ist ein kentaur, und für wesen wie ihn ist die liebe zu einer menschenfrau, eine komplizierte sache. schon bald läuft alles auf eine entscheidung hinaus rin- steht er zu seiner liebe jorani, oder bleibt er bei seinem stamm?
jorani - geht sie zurück nach berlin nach dem sommer, oder bleibt sie bei rin?
denn beides geht zusammen nicht...

Meine Meinung:
ich habe lange überlegt nun, ob das buch seine 7 punkte bekommen darf, oder nicht! aber da wiedermal das cover besser war, als der inhalt. geht ein extra punkt dort hin. leider, ist es sehr kurzatmig, kapitel werden einfach beendet, wo es nicht passt *monoton* dazu kommt es, dass man zeitweilige nicht mal mitbekommt das die protagonisten schon wieder einen szenenwechsel hatte. aufeinmal steht sie mitten im wald und sieht einen toten hund. der klapptext, ist leider auch nicht das wahre. da hat ullstein wieder einmal tiersich mistgebaut. der inhalt ist stellenweise gelogen, so war und ist es im buch keineswegs. was den leser ziemlich in die irre führt. und eigentlich beschiss an der geschichte ist. man fühlt sich leicht veräppelt. spannung, ja die kann man eventuell auf jugendliche-schiene legen, obwohl ich aufgrund der sexszene, es nicht für jugendliche empfehle. nur es ist absolut durchschaubar. viel spannung die sich irgendwie hält fehlt auch. klar, gibt es kleinere spannungskitzeler, aber nicht so doll, dass man dann vom ausgang der geschichte verblüfft ist. alles ziemlich durchschaubar, halt! zum ende des buches, also die obligatorischen letzten 100 seiten, zeigen sich hier auf den letzten löchern (50 seiten) und selbst dort, ist es nun nicht sehr überzeugend. die autorin hat mich, nicht wirklich überzeugt. süß ist das buch, wirklich, aber über das süße geht es leider aber auch nicht hinaus. wer es unbedingt lesen möchte, bitte, aber stellt keine hohen spannungs-ansprüche oder große action. SÜß bleibt es!

7 von 10 punkte

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