Samstag, 17. April 2010

Rezension zu Jill Kismet, Dämonenmal von Lilith Saintcrow


Jill Kismet - No.1


Inhalt:
die ehmalige prostituierte, jill kismet, die ihren zuhälter einst ermordetet, leidet nun nach dem tod ihres geliebten, retters und meister michail. dazu ist sie nun zur obersten jägerin in der stadt aufgestiegen, und nimmt somit nun michails platz ein. sie wacht darüber, dass die gesetze eingehalten werden und der frieden zwischen den verschiedenen magischen wesen gewahrt wird. dabei arbeitet sie eng mit der polizei zusammen und wird immer dann gerufen, wenn ein verbrechen übernatürliche züge trägt. um gegen die übernatürlichen starken höllenwesen bestehen zu können, hat jill in der vergangenheit einen teuflischen, perversen pakt geschlossen: durch seinen kuss hat ihr der dämon perkles außergewöhnliche kräfte und geschärfte sinne verliehen. doch dieser pakt hat seinen preis: einmal im monat muss jill den dämon besuchen, dem es gefällt, seine perfiden-perversen-psychologischen spiele mit ihr zu treiben und sie dadurch aus dem konzept zu bringen. eines tages wird jill von der polizei an den ort einen grausamens verbrechens gerufen: ein unbekannter hat vier polizisten auf brutalste weise ermordet und verstümmelt und einen weiteren schwer verletzt. die spuren deuten auf einen abtrünnigen gestaltwandler hin, der seinerseits einen pakt mit der höllenbrut laufen hat. dieser umstand ruft die FBI werkatzen harper, dominic und saul auf den plan. gemeinsam mit jill nehmen sie die gefährlichsten ermittlungen auf. insbesondere der gutaussehende saul weicht schon bald nicht mehr von ihrer seite und zieht als - putzteufelchen -mitbewohner bei ihr ein...

Meine Meinung:
ja, hammer was war denn das? die neue dante, eindeutig. geil, düster, brutal, rasant, flüssig und absolut sarkastisch. genau typisch für frau saintcrow. der auftakt ist mal der hammer, ich konnte nun nach der pause nicht mehr aufhören und musste einfach durchziehen, sorry dany! wieder trifft hier die mischung high-urban fantasy, leichte science. wieder belastet frau saintcrow ihre hauptprotagonistin, mit gemeinen vergangenheiten. hier trifft sich nun die ehmalige prostituierte, die sich mit ihren alten hasen an lehrmeister einlässt. der sie nach dem mord, an ihren zuhälter bei sich aufnimmt und zur jägerin ausbildet. wo es bei dante die geliebte doreen war, und die höllenschule die sie als nekromatin besuchte. ist das halt hier ihr laster. den teufel finden wir hier wieder in gestalt, von dem dämon, der jill das mal und die kräfte verleiht. leider, hatte ich eine leichte anziehungskraft zu diesen charakter *ich glaube ich werde pervers* saul, zeigte sich mir ehr anfänglich, als kleines kratzbürstiges, kleines miezekätzchen. das noch nicht ganz frisch hinter den ohren ist. ändert sich aber im laufe der geschichte. sein putzwahn sollte er allerdings ein wenig therapieren. der typ ist echt zu schießen, ich lag mehrmals aufgrund seiner "häuslichkeit" und jills "schlampigen haushaltes" in der ecke und habe mich gekrümmt vor lachen. rollenverteilung mal anders. der schlagabklatsch der beiden ist auch köstlich. zwischen "höllenstinker, landei, fellknäuel" und anderer netter kosenamen untereinander sind die beiden sehr kreativ. die beste freundin, die in dante "gabe" übernahm, ist hier auch wieder mit einem neuen charakter vergeben. vieles gleicht sich somit, zumindest was die ansätze angeht. die geschichte selbst unterscheidet sich, gewaltig. dazu kam mir 2 mal die milchschnitte hoch, also mein magen mag gulliinhalte-gerüche-bescheibungen nach dem essen wohl nicht! jill kismet ist auf alle fälle, eine super reihe (ums in jills worten zusagen " verflixte scheisse, verdammter mistscheissendreck, verfluchte höllenscheissenbrut empfehlenswerte neue reihe"), nach dante! die man ohne weiteres weiterführen kann, bei mir hat sie jedenfalls den suchtfaktor angeregt. klasse auftakt! jappa!

10 von 10 punkte

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