Montag, 12. April 2010

Rezension zu Der Kuss des Morgenlichts von Leah Cohn


Sie sind gefallene Engel, unsterbliche Wesen...


Inhalt:
... und es gibt gute, aber auch sehr böse...

für die junge musikstudentin sophie ist es liebe auf dem ersten blick, als sie dem hochbegabten, eigenwilligen, arroganten, cellisten nathanael girgori in der uni, während des spielens seines cellos, in der eingangshalle begegnet.
der beste sommer in sophies, unschuldigen leben beginnt, und eine berg und talfahrt der gefühle. denn nathan, verschwindet öfters mal, ohne erklärungen.
als auch noch nach, der ersten gemeinsamen nacht, sophie schwanger wird, und es nathan mitteilen möchte. speist er sie ab, und verlässt sie. ihr bleibt nur die gemeinsame tochter aurora.

7 jahre später, genau an auroras geburtstag, verändert diese sich auf sonderbare weise. sophie und aurora, flüchten aufs landgut, ihres verstorbenen vaters. aurora, kann auf einmal mit hunden kommunizieren, spricht fließend, englisch und italienisch. sophie bekommt angst, vor soviel talent, und fängt an zu grübeln. als dann auch noch morde in dem kleinem urlaubsdörfchen, sich mehren. und eine babysitter auftaucht, die anscheint keiner bestellt hat. ein nachbar, ihr wahnsinns paranoia hervorruft. und zum allen überfluss auch nathanael, wieder in ihr leben tritt. beginnt, sie nach und nach zu begreifen, und erfährt leider auch auf die harte tour, was es heißt sich in einen nephilim zu verlieben.

Meine Meinung:
hmmm, joar! also vorweg, das cover hat jedenfalls mal glatte 10 punkte verdient. ohne abzug.1A! die geschichte selbst, allerdings einige punkte weniger. man muss sich wirklich, bis zur mitte des buches durchkämpfen, bis endlich mal pepp in die geschichte kommt. vor allem, bis endlich auch einige fragen beantwortet werden.ab der mitte lässt es sich, dann aber in einem rutsch beenden. man brauch nur vorweg, ein wenig mehr durchhaltevermögen. die veränderungen, mit der zeitspanne von 7 jahren, die die hauptprotagonisten, sophie durchmacht, sind gewaltig. vom mauerblümchen, der ewigen jungfrau, zur selbstbewussten, starken, liebevollen und nicht ganz so aufgeschlossenen mutter. nathan, hingegen, bleibt mehr oder minder für aussenstehende, trotz konfuser gefühle zu sophie, irgendwie ein arrogantes arsc..... er lässt sich zeitweilig, absolut null in die karten schauen. der neben prota, in der 3. person, casper. ist dort doch weit aus leichter zu durchschauen, leider aber auch - zu durchschaubar. das ende ist daher so leicht voraussehbar, dass man, ab einer bestimmten stelle des buches, vorm ende, es einfach weglegen könnte. leider, war mir unwichtiges viel zu langatmig, und spannendes, wo man sich fragte;" wie jetzt, dort keine weiteren erklärungen, abgeschlossen, dass wars?" zu kurz, oder einfach nur dazwischen geklemmt und nicht ausgearbeitet genug. für meinen geschmackt! im großen und ganzen, kann man lesen, muss man aber nicht. gibt besseres auf dem markt, leider. denn allein das cover reizt schon gewaltig, der inhalt überzeugt allerdings nicht 100%.

7 von 10 punkte

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