Sonntag, 25. September 2011

Arkadien fällt von Kai Meyer

Heute ist VOS in HH (VOS = Verkaufsoffener Sonntag), und ich habe es doch glatt genutzt, Arkadien fällt mitzunehmen, nachdem er gestern noch nicht sichtbar in den Buchhandlungen hier lag.
Mein Hund dankte mir übrigens dafür das ich ihn mit in diese Menschenmenge nahm, mit gezerre und gemecker. Dem war das ganze nämlich eindeutig zu voll. Nachdem ich jetzt also die Kids auf dem Kinderfest vom ASD abgeliefert habe, werde ich mir nun mein Sofa oder doch das Bett? Hmm? Als Leseecke suchen und mein Finale mit Alessandro und Rosa genießen. Auf das sie alles schaffen, was sie sich im 1. und 2. Band vorgenommen haben. Und ihr Vater nicht wirklich das Schwein ist, für das ich ihn Momentan noch halte.

Auf geht's!

Donnerstag, 8. September 2011

Rezension zu Firelight - Brennender Kuss von Sophie Jordan


Die wunderbare Drachen-Juliet 



Inhalt:
Nachdem Jacinda von den Draki-Jägern fast erwischt wurde, ist ihr Rudel in Helleraufruhr. Nicht das Jacinda schon das Problem hat ein seltener Feuerdraki zu sein, und das Rudel sie unbedingt mit Cassian verkuppeln möchten, damit es ganz schnell viele kleine Feuerdrakis gibt, nein nun wollen sie noch mehr. Jacindas Mutter bleibt nichts, als ihre Töchter zu nehmen und aus dem Rudel zu fliehen.
Ihre Chance suchen sie in der Wüste, dort wo sie sich sicher sind, dass die Drakis in ihnen früher oder später absterben, denn nur so, sieht Jacindas Mutter Sicherheit für sich und ihre Kinder, hauptsächlich für Jacinda.
Jacinda soll nun mit Tamra ihrer Schwester ein Sterbliches Menschenleben führen, Tamras Traum geht in Erfüllung  „Endlich Normal!“, für Jacinda und ihrem Draki ist es die Hölle. Bis zu dem Tag an dem sie Will wieder erkennt, und sich ihn diesen verliebt. Will allerdings hat ein Geheimnis, er ist ein Draki-Jäger und hat erst einmal keine Ahnung das er seine Beute genau vor der Nase hat…
Wird das Rudel Jacinda finden? Wie wird Will auf die Tatsache reagieren, das Jacinda ein Draki ist?

Meine Meinung:
In meinem Traum verfolgte mich die Geschichte zwischen Will und Jacinda, so schön ist diese geschrieben, und traf mich voll ins Herz. Lange habe ich nicht mehr soviel Gefühl, und tiefe in einer richtig tollen Liebesgeschichte gespürt, beim Lesen. Bin immer noch hin und weg. Das musste vorab mal gesagt werden:
Bei Firelight - Brennender Kuss , geschrieben von Sophie Jordan, handelt es sich um den 1. Band einer Fantasy Trilogie, der in der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Jacinda verfasst wurde. Die Autorin schmeißt den Leser sofort auf der ersten Seite in das Geschehen rein, und beginnt mit einer wilden Verfolgungsjagd zwischen Draki und Jäger. Dies lässt einen daher sofort das Adrenalin hochschießen und man fiebert eifrig mit Jacinda, und hofft das sich noch rechtzeitig eine Deckung und sichere Zuflucht vor den Jägern finden. 

Ich mag es, wenn Bücher so beginnen, und der Leser im Laufe der Geschichte nach und nach von den Protagonisten erfährt und nicht den liebe langen Tag groß herumerzählt wird, um die ersten 100 Seiten zufüllen. 

Die Geschichte, ist sehr Flüssig aber dennoch mit vielen Highlights geschrieben, wo der Leser des Öfteren schon einmal seinen Leseverstand einsetzen muss um handlungsstränge wieder zu finden oder in der Geschichte vorab zu denken. Dies bringt viele Überraschungen.

Jacinda und Will selbst haben mich einige male an Edward und Bella erinnert, nur in umgekehrter Form. Hier übernimmt eindeutig, Jacinda die Rolle des Edwards und Will ist die Hartnäckige Bella. Störte mich allerdings weniger, da die Grundstory absolut nicht vergleichbar mit Twilight ist. Hier bezieht sich der Vergleich nur auf die gefühlsmäßige Abwehr von Jacinda.

Das Buch selbst hat viele Spannungsmomente und diese beziehen sich nicht nur auf Anfang und die obligatorischen letzten 100 Seiten. Sondern die Autorin hat viele solcher Momente in dem gesamten Buch verteilt.
Dieser Auftakt reißt einen mit, und entwickelt sich nach und nach zu einer Sucht. Ich konnte es zeitweilig nicht aus den Händen legen, musste nun sogar die Nacht durchlesen, um mich dann an einem Bösen, Gemeinen Cliffhanger am Ende aufzuregen.


Fazit:
Absolut süchtig machend, und auf jeden Fall ein muss für alle Fantasyfans die einen Hang haben Liebesgeschichten zu verschlingen. Vorsicht an die, die keine Cliffhanger mögen, dieses Buch besitzt einen sehr fiesen. Die Autorin mag es anscheint Sadistisch!!! 


Bewertung:  Total verdiente 5 Täubchen, wenns ginge würde ich glatt nochmal 5 dazu schummeln!!

Sonntag, 4. September 2011

Rezension zu Godspeed -Die Reise beginnt von Beth Revis


Gute Reise ....


Inhalt:
Amy ist 17 als ihre Eltern sich entscheiden, mit der Godspeed zu einem neuen Planeten aufzubrechen. Dafür müssen sie sich allerdings erst einmal 300 Jahre einfrieren lassen, denn solange dauernd die Reise auf der Godspeed zur Erde-Zentauri. Amy wird schnell bewusst, dass sie ihr Leben und all das was sie an der Erde und den Menschen liebt, so nie wieder sehen wird, geschweige erleben. Dennoch entscheidet sie sich für ihre Eltern und die neue Welt, und reist als eingefrorene Passagierin mit.
Junior ist der nächste Anführer der Godspeed, die nächste Generation die das Schiff am Laufen halten soll und für die Menschen die darauf Leben entscheiden. Er wird aber auch einer der Menschen sein, die die Zentauri-Erde sehen sollen, und bevölkern. Doch dann erfährt er von den Kyro-Kammern, die ihm der Älteste Langezeit verheimlicht hat. Und sieht dieses Mädchen, mit den roten Haaren, die einem Sonnenuntergang gleichen, so stellt er sich jedenfalls einen vor, denn gesehen hat er noch nie einen. Amy, sie hat es ihn angetan. Als Amy dann auch noch aufgetaut wird, und weitere Passagiere ebenfalls, glaubt keiner mehr an ein versehen.
Amy entdeckt die Godspeed als Erdenmensch neu, vieles hat sich verändert, vieles ist gleich. Doch die Menschen sind nicht mehr das was sie mal waren. Auf der Godspeed gibt es keine Gefühle, die Menschen verhalten sich wie Roboter. Amy merkt, dass dieses Verhalten alles andere als normal ist, und geht auf die Suche nach dem Grund, ebenfalls macht sie sichs mit Junior zur Aufgabe, den Täter zu finden, der für das abtauen der Passagiere, beziehungsweise den Tot dieser verantwortlich ist.

Meine Meinung:
Bei der Godspeed – Die Reise beginnt handelt es sich um den 1. Teil einer Science Fiction Trilogie, der Autorin Beth Revis, die in der Ich-Perspektive der Beiden Hauptprotagonisten „Amy und Junior“ verfasst wurde. Dies gibt dem Leser den Einblick in beide Köpfe, und es wird von beiden seiten so nichts Verheimlicht –Denkt man!
Der Anfang fängt spannend an, und beginnt mit der Einfrierung Amys + Eltern auf der Erde, dies spielt schon soweit in der Zukunft, dass einem anfänglich der Gedanke kommt, es handelt sich hier um eine Dystopie. Könnte daher als beides meiner Meinung nach durchgehen oder man kombiniert es einfach als eine Science Fiction Dystopie. Das Buch selbst ist sehr flüssig geschrieben, und lässt einen vom Anfang bis zum Ende daher nicht stocken. Somit hatte ich keinerlei Startschwierigkeiten.
Die ersten 100 Seiten sind zwar im Wechsel beider Hauptprotagonisten, dennoch ist hier doch ehr Junior im Vordergrund, und man lernt sehr viel von seinem Leben auf der Godspeed kennen. Leute, aufgaben usw. Amy tritt ehr in Hintergrund, da sie sich in der Kyro-Kammer aufhält schläft. Dennoch zeigen immer noch Erinnerungen, und träume, dem Leser was Amy so auf der Erde erlebt hat, wie sie sich in dem Zustand „eingefroren“ fühlt, falls sie was fühlt. Was für den Leser sehr interessant ist.
Im Laufe der Geschichte, entwickelt sich alles sehr Eben in eine Richtung, und dem Leser fehlen ein wenig die Überraschungsmomente. Aber obwohl man zwischenzeitlich echt dachte „ toll, warum lese ich es noch, wenn ich doch weiß was passiert?“ kommt der Boomeffekt und man wird doch Überrascht. Also nicht abschrecken lassen, es kommt bekanntlich immer anders, besonders wie man denkt.
Leider gab es dennoch einen Punkt der für mich negativ war, nämlich das rüberbringen der Gefühle –Emotionen Junior und Amy untereinander. Es kommt nicht wirklich heraus, was beide für einander fühlen. Die Kussszenen waren daher sehr kalt und ohne jegliche tiefe.
Ebenfalls fehlte der Suchteffekt an diesen Buch, sicherlich eine Reihe die man weiterverfolgen wird, aber ohne jeglichen ‚Suchtfaktor meinerseits.

Fazit:
Super Auftakt, werde auch die Reihe weiterverfolgen, dennoch fehlt der Suchtfaktor. Für zwischendurch, mal was Leichtes mit kleinen Überraschungen, auf alle Fälle empfehlenswert…

Daher gibt es 4 Täubchen von mir