Donnerstag, 17. September 2009

Rezension zu Lucian von Isabel Abedi


Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde...

vorweg erst einmal , ich hasse bücher die kein richtiges happy end haben , solch eins ist "lucian". viel mehr hasse ich bücher die einen so emotional fertig machen , das man erst mal 2 std brauch um sich nach dem ende zu fangen.
verdammt , ich hatte nicht mal taschentücher hier. und die brauch man..

Inhalt:
rebecca wohnt in hamburg (ha , ich fands klasse , brauchte nicht mal die fantasie kannte alle beschriebenen orte) ist 16 jahre alt und somit auch die hauptprotagonistin. ihre mutter und ihr vater leben getrennt , auf eine neue art und weise , denn rebeccas mutter janne ist lesbisch und lebt mit ihrer lebensgefährtin patrizia ( namensvetterin hihi) , spatz genannt zusammen. ihr vater lebt mittlerweile in der usa und hat dort eine neue frau + ihre halbschwester val.
mittwochs herrscht in der leicht chaotischen familie ein wöchentliches ritual " ladys nights" jeder ist mal dran und trägt für den abend die krone und bestimmt was gemacht wird. diesen mittwoch ist janne , rebeccas mutter dran und beschließt den dachboden zu entrümpeln und aussortieren was sie am wochenende auf dem flohmarkt verkaufen können.
während sie die kartons durchforsten , merkt rebecca eine art riss am herzen , als ob ihr irgendwas genommen wurde. einen leichten stechenden schmerz. sie bekommt alpträume und sieht sich sterben, als sie schweißgebadet aufwacht , ist ihre mutter janne neben ihr und tröstet sie und öffnet das fenster. nachdem rebecca sich beruhigt hat will sie das fenster schließen und bemerkt den fremden jungen vor ihrem fenster , der wie gebannt zu ihr hoch starrt.
dieser junge ist lucian , den sie nun immer und überall wieder trifft. sie bemerkt eine gewissen anziehungskraft und kann sich diese absolut nicht erklären.... wer ist lucian , und warum verfolgt er sie ??


Meine Meinung:
es ist schon mitreißend ab der ersten seite , es ist flüssig und leicht zu lesen. auch die sarkastischen klopper von lucian .. oder das geplänkel zwischen sebastian und rebecca sind urkomisch. es hat mich emotional so gefesselt , ich konnt es nicht aus den hand legen. immer wieder stellt sich die frage " wer oder was ist lucian ?" die autorin versteht sich den leser total zu verwirren , man kann sich echt nichts anfänglich zusammenspinnen und erahnen was, passiert. geschweige die frage die man sich stellt irgendwo zu beantworten. irgendwann zum ende wird einen dann langsam bewusst " ah er kann nur das sein und nichts anderes" aber wird dann schon sehr bald von der autorin selbst aufgeklärt. sehr schön fand ich , das die autorin indirekt stellung zum verriss von " rezis" bezogen hat , die einige kritiker sich leisten. toll , fand ich auch das es in hamburg spielte, das gab dem kopf einen kleinen kick. die umgebung war ja schon vom real erlebten da :-D. böse finde ich das ende , wie ich schon angedeutet habe, aber man kann nicht alles haben. es war auf alle fälle ein super tolles buch , mit -suchtpotential ! klasse !!

10 von 10 punkte

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