Donnerstag, 8. September 2011

Rezension zu Firelight - Brennender Kuss von Sophie Jordan


Die wunderbare Drachen-Juliet 



Inhalt:
Nachdem Jacinda von den Draki-Jägern fast erwischt wurde, ist ihr Rudel in Helleraufruhr. Nicht das Jacinda schon das Problem hat ein seltener Feuerdraki zu sein, und das Rudel sie unbedingt mit Cassian verkuppeln möchten, damit es ganz schnell viele kleine Feuerdrakis gibt, nein nun wollen sie noch mehr. Jacindas Mutter bleibt nichts, als ihre Töchter zu nehmen und aus dem Rudel zu fliehen.
Ihre Chance suchen sie in der Wüste, dort wo sie sich sicher sind, dass die Drakis in ihnen früher oder später absterben, denn nur so, sieht Jacindas Mutter Sicherheit für sich und ihre Kinder, hauptsächlich für Jacinda.
Jacinda soll nun mit Tamra ihrer Schwester ein Sterbliches Menschenleben führen, Tamras Traum geht in Erfüllung  „Endlich Normal!“, für Jacinda und ihrem Draki ist es die Hölle. Bis zu dem Tag an dem sie Will wieder erkennt, und sich ihn diesen verliebt. Will allerdings hat ein Geheimnis, er ist ein Draki-Jäger und hat erst einmal keine Ahnung das er seine Beute genau vor der Nase hat…
Wird das Rudel Jacinda finden? Wie wird Will auf die Tatsache reagieren, das Jacinda ein Draki ist?

Meine Meinung:
In meinem Traum verfolgte mich die Geschichte zwischen Will und Jacinda, so schön ist diese geschrieben, und traf mich voll ins Herz. Lange habe ich nicht mehr soviel Gefühl, und tiefe in einer richtig tollen Liebesgeschichte gespürt, beim Lesen. Bin immer noch hin und weg. Das musste vorab mal gesagt werden:
Bei Firelight - Brennender Kuss , geschrieben von Sophie Jordan, handelt es sich um den 1. Band einer Fantasy Trilogie, der in der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Jacinda verfasst wurde. Die Autorin schmeißt den Leser sofort auf der ersten Seite in das Geschehen rein, und beginnt mit einer wilden Verfolgungsjagd zwischen Draki und Jäger. Dies lässt einen daher sofort das Adrenalin hochschießen und man fiebert eifrig mit Jacinda, und hofft das sich noch rechtzeitig eine Deckung und sichere Zuflucht vor den Jägern finden. 

Ich mag es, wenn Bücher so beginnen, und der Leser im Laufe der Geschichte nach und nach von den Protagonisten erfährt und nicht den liebe langen Tag groß herumerzählt wird, um die ersten 100 Seiten zufüllen. 

Die Geschichte, ist sehr Flüssig aber dennoch mit vielen Highlights geschrieben, wo der Leser des Öfteren schon einmal seinen Leseverstand einsetzen muss um handlungsstränge wieder zu finden oder in der Geschichte vorab zu denken. Dies bringt viele Überraschungen.

Jacinda und Will selbst haben mich einige male an Edward und Bella erinnert, nur in umgekehrter Form. Hier übernimmt eindeutig, Jacinda die Rolle des Edwards und Will ist die Hartnäckige Bella. Störte mich allerdings weniger, da die Grundstory absolut nicht vergleichbar mit Twilight ist. Hier bezieht sich der Vergleich nur auf die gefühlsmäßige Abwehr von Jacinda.

Das Buch selbst hat viele Spannungsmomente und diese beziehen sich nicht nur auf Anfang und die obligatorischen letzten 100 Seiten. Sondern die Autorin hat viele solcher Momente in dem gesamten Buch verteilt.
Dieser Auftakt reißt einen mit, und entwickelt sich nach und nach zu einer Sucht. Ich konnte es zeitweilig nicht aus den Händen legen, musste nun sogar die Nacht durchlesen, um mich dann an einem Bösen, Gemeinen Cliffhanger am Ende aufzuregen.


Fazit:
Absolut süchtig machend, und auf jeden Fall ein muss für alle Fantasyfans die einen Hang haben Liebesgeschichten zu verschlingen. Vorsicht an die, die keine Cliffhanger mögen, dieses Buch besitzt einen sehr fiesen. Die Autorin mag es anscheint Sadistisch!!! 


Bewertung:  Total verdiente 5 Täubchen, wenns ginge würde ich glatt nochmal 5 dazu schummeln!!

Sonntag, 4. September 2011

Rezension zu Godspeed -Die Reise beginnt von Beth Revis


Gute Reise ....


Inhalt:
Amy ist 17 als ihre Eltern sich entscheiden, mit der Godspeed zu einem neuen Planeten aufzubrechen. Dafür müssen sie sich allerdings erst einmal 300 Jahre einfrieren lassen, denn solange dauernd die Reise auf der Godspeed zur Erde-Zentauri. Amy wird schnell bewusst, dass sie ihr Leben und all das was sie an der Erde und den Menschen liebt, so nie wieder sehen wird, geschweige erleben. Dennoch entscheidet sie sich für ihre Eltern und die neue Welt, und reist als eingefrorene Passagierin mit.
Junior ist der nächste Anführer der Godspeed, die nächste Generation die das Schiff am Laufen halten soll und für die Menschen die darauf Leben entscheiden. Er wird aber auch einer der Menschen sein, die die Zentauri-Erde sehen sollen, und bevölkern. Doch dann erfährt er von den Kyro-Kammern, die ihm der Älteste Langezeit verheimlicht hat. Und sieht dieses Mädchen, mit den roten Haaren, die einem Sonnenuntergang gleichen, so stellt er sich jedenfalls einen vor, denn gesehen hat er noch nie einen. Amy, sie hat es ihn angetan. Als Amy dann auch noch aufgetaut wird, und weitere Passagiere ebenfalls, glaubt keiner mehr an ein versehen.
Amy entdeckt die Godspeed als Erdenmensch neu, vieles hat sich verändert, vieles ist gleich. Doch die Menschen sind nicht mehr das was sie mal waren. Auf der Godspeed gibt es keine Gefühle, die Menschen verhalten sich wie Roboter. Amy merkt, dass dieses Verhalten alles andere als normal ist, und geht auf die Suche nach dem Grund, ebenfalls macht sie sichs mit Junior zur Aufgabe, den Täter zu finden, der für das abtauen der Passagiere, beziehungsweise den Tot dieser verantwortlich ist.

Meine Meinung:
Bei der Godspeed – Die Reise beginnt handelt es sich um den 1. Teil einer Science Fiction Trilogie, der Autorin Beth Revis, die in der Ich-Perspektive der Beiden Hauptprotagonisten „Amy und Junior“ verfasst wurde. Dies gibt dem Leser den Einblick in beide Köpfe, und es wird von beiden seiten so nichts Verheimlicht –Denkt man!
Der Anfang fängt spannend an, und beginnt mit der Einfrierung Amys + Eltern auf der Erde, dies spielt schon soweit in der Zukunft, dass einem anfänglich der Gedanke kommt, es handelt sich hier um eine Dystopie. Könnte daher als beides meiner Meinung nach durchgehen oder man kombiniert es einfach als eine Science Fiction Dystopie. Das Buch selbst ist sehr flüssig geschrieben, und lässt einen vom Anfang bis zum Ende daher nicht stocken. Somit hatte ich keinerlei Startschwierigkeiten.
Die ersten 100 Seiten sind zwar im Wechsel beider Hauptprotagonisten, dennoch ist hier doch ehr Junior im Vordergrund, und man lernt sehr viel von seinem Leben auf der Godspeed kennen. Leute, aufgaben usw. Amy tritt ehr in Hintergrund, da sie sich in der Kyro-Kammer aufhält schläft. Dennoch zeigen immer noch Erinnerungen, und träume, dem Leser was Amy so auf der Erde erlebt hat, wie sie sich in dem Zustand „eingefroren“ fühlt, falls sie was fühlt. Was für den Leser sehr interessant ist.
Im Laufe der Geschichte, entwickelt sich alles sehr Eben in eine Richtung, und dem Leser fehlen ein wenig die Überraschungsmomente. Aber obwohl man zwischenzeitlich echt dachte „ toll, warum lese ich es noch, wenn ich doch weiß was passiert?“ kommt der Boomeffekt und man wird doch Überrascht. Also nicht abschrecken lassen, es kommt bekanntlich immer anders, besonders wie man denkt.
Leider gab es dennoch einen Punkt der für mich negativ war, nämlich das rüberbringen der Gefühle –Emotionen Junior und Amy untereinander. Es kommt nicht wirklich heraus, was beide für einander fühlen. Die Kussszenen waren daher sehr kalt und ohne jegliche tiefe.
Ebenfalls fehlte der Suchteffekt an diesen Buch, sicherlich eine Reihe die man weiterverfolgen wird, aber ohne jeglichen ‚Suchtfaktor meinerseits.

Fazit:
Super Auftakt, werde auch die Reihe weiterverfolgen, dennoch fehlt der Suchtfaktor. Für zwischendurch, mal was Leichtes mit kleinen Überraschungen, auf alle Fälle empfehlenswert…

Daher gibt es 4 Täubchen von mir



Sonntag, 28. August 2011

Rezension zu Dunkle Sehnsucht von Jeaniene Frost

Cat die Geisterbändigerin...


Inhalt:
Nachdem Cat und Bones sich von den Ereignissen mit dem Thema Gregor erholen, versucht Apollyon, König der Ghule, weiterhin Cat also Südenbock hinzustellen um einen Ghule vs.Vampir Krieg damit zu erreichen. Cat wird sehr schnell klar, dass sie diesen Krieg nur verhindern können, indem sie Apollyon töten, dazu brauchen sie aber die Unterstützung von der Ghula Voodoo -Königen Marie. Aber diese lässt sich nicht gern auf eine Seite ziehen, sondern verflolgt ehr ihre eigene.Wird sie Cat diesesmal Helfen, oder wie schon zu Gregorzeiten einfach hängen lassen?


Meine Meinung:
Wieder mal wurde nicht zuviel versprochen, und dieser Frost-Roman ließ sich in einem rutsch flüssig weglesen. Die Spannung kam auch dieses mal sehr schnell, und ebbte nicht wirklich ab, sondern hielt sich das ganze Buch über konstant auf einem Level.

Der Humor war wie immer Cat-Sarkastisch und Bones-Ironisch, und hat mich desöftern wieder mal vom Sofa gerissen. Diesesmal war es allerdings Vlads Humor der mir sehr positiv entgegen kam, und mich zum schallern brachte.

Was mir nicht gefiel ist, dass ich während des lesens leider feststellen musste, dass der Leser besser erst "Rubinroter Schatten" vorab hätte lesen sollen, bevor er sich diesen Band vornimmt. Was allerdings nicht möglich war, wenn man diesen hier zur Veröffentlichung holte und sofort anfing zu lesen. Denn "Rubinrote Schatten" erschien hinterher.  Es hätte besser von Verlagsseiten geplant werden müssen, und der andere Roman hätte als erstes Erscheinen sollen. Nun lohnt sich für mich das Lesen von "Rubinroter Schatten" nicht, da ich die hintergrund Informationen dank diesen Bandes nun habe. Und nichts ist schlimmer, als das Ende eines Buches zu kennen!!


Fazit: Gibt nicht viel zusagen, da vorab in allen andeen Büchern dieser Reihe schon alles gesagt wurde. Super Reihe, immernoch zu Empfehlen und sicherlich ein MUSS für jeden Fan der Fantasy-Genre.


Daher bekommen Cat und Bones wieder einmal die volle Punktzahl 
 

Samstag, 6. August 2011

Ge-INK-T!

Gestern habe ich mir doch glatt meinen aller ersten Egmont INK Roman gekauft und zwar genau diesen hier:

Kurzbeschreibung: 

Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden, komme, was wolle.

Ein  sehr schönes Hardcover, als Egmont LYX mir vor ein paar Wochen erzählte, dass es bald über Egmont einen speziellen Jugendbuch Verlag geben wird. War ich tierisch aufgeregt, was da auf uns/mich zukommt. Immerhin stellt man ja nun durch die vorhandenen LYX Bücher hohe Ansprüche an den neuen Verlag. Bin also ziemlich gespannt, was mein erster INK bringen wird. Ich hoffe auf gutes!!!

Sonntag, 31. Juli 2011

Zuwachs!!!

...[In eigener Sache]...


Darf ich Vorstellen?
Das ist Snoopy, ein tricolor Beagle der am 08.08.2011 nun 5 Jahre alt wird. Und ab sofort Unser neues Familienmitglied.


Gestern an der außen Alster, hat er mal ein Bad genommen, war so überhaupt nicht schön.(Bloß wieder Raus da, waahhh)
Aber wer neugierig ist, und immer weiterrein will, muss halt damit rechnen, irgendwann im Tiefen zu stehen *hihi*


Snoopy, hatte ein schweres Leben. Kam aus ganz schlimmen Zuständen zu Uns, kannte gar nichts, außer die 4 Wände seines Vorbesitzers. Ist Epileptiker und wirklich taub. Was die Verständigung nun teilweise schwierig macht, ansonsten ist er sehr verfressen, kuschelnbedürftig und absolut LIEB. Ein Hund zum verlieben <3


Snoopy ist jedenfalls der aktueller Grund, des Lesestops. Ich sitze immer noch an den Chicagoland Vampires, aber nicht weil sie uninteressant sind, sondern lediglich, weil Snoopy neben meinen Kids, meine ganze Aufmerksamkeit frisst. Ich denke, dies wird sich sobald er sich eingelebt und wir uns an die Umstände gewöhnt haben, wieder regelmäßig einen Hund im Haus zu haben, ändern.

Daher verzeiht der Schnute da, um die Unterbrechung!  Aber seit er hier ist, Lebt er auf. Er konnte nicht viel als er hier ankam. Weder sitz, noch Pfötchen, noch spielen, er ignorierte alles und jeden. Wo man denkt ein Beagle sollte doch wenigstens Kaninchen jagen, schaut Snoopy doof den Kaninchen - Katzen hinterher. Dem sind seine  (offizielle Beute) egal! - Gut für Unsere Ninis <3.
Heute aber, sitzt er, gibt Pfötchen, läuft eine gewisse Zeit brav ohne ziehen an der Leine, und spielt mit einem Tennisball, sowie zeitweilig mit anderen Hunden. Es wird. Tag für Tag gehen wir nun einen Schritt weiter.

Sodale, vielleicht schaff ich die letzten Seiten ja mal am Abend ...

Sonntag, 17. Juli 2011

Rezension zu Totentöcher - die dritte Generation von Lauren Destefano

 Was wir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir dann zusammen...

  
Inhalt:
Rhine 16 Jahre ist von den Mädchensammlern geschnappt worden, wie duzende andere Mädchen neben ihr. Sie werden zu Bräuten. Jugendliche Kids die wie Schlachtvieh zum Altar gezwungen werden, um dann Kinder zu kriegen und mit 20 an dem Virus zu sterben. Alle Mädchen sterben mit 20, nur die Jungs werden 25. Keiner weiß wieso? Keiner findet ein Mittel gegen das Massensterben! Es fing alles damit an, dass einfach nur ein Heilmittel gegen Krebs gefunden wurde, vor 50 Jahren. Vor 3 Generationen! Nur die 1. Generation scheint Unsterblich zu sein, um alt werden zu dürfen. Rhine's Hausverwalter und zukünftiger Ehemann heißt Linden, er ist 21 Jahre alt, laut Lady Rose - Lindens wahre Liebe, sei Rhine perfekt. Denn beide haben nur noch 4 Jahre zu Leben, für sie allerdings Lady Rose, ist die Zeit abgelaufen, sie ist nun 20 Jahre alt, und der Virus nagt gewaltig an ihr. Das einzige was Rhine irgendwie oben hält ist der Gedanke an Rowan ihren Zwillingsbruder, der nach den Tod der Eltern ihr einziger Halt war und ist. Sie muss weg hier, und zurück zu Rowan, aber wie? Und dann ist da noch der Diener Gabriel? Kann man ihn trauen? Könnte er ihre Hilfe zur Flucht sein? Aber da ist noch Lindens Vater - Vaughn, er strahlt alles Böse aus. Ihn muss man fürchten...

Meine Meinung:
Dies ist das Debüt der US-Autorin Lauren Destefano, und soll laut cbj Verlag eine Trilogie werden. Hierbei handelt es sich um eine Dystopie, wie wir sie schon von den 'Hunger Games' oder auch ' Die Tribute von Panem' - 'Neva' - 'Die Auswahl' - 'Seelen' oder  'Die Stadt der verschwundenen Kinder' her kennen.

Es fängt auch gleich in der Geschichte selbst spannend an, keine große Einführung, sondern vielmehr lässt die Autorin die Infos in die laufende Geschichte einfließen. Somit sind wir unmittelbar in der Geschichte drinne.
Die Geschichte selbst ist in der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Rhine verfasst, und gibt dem Leser sofort Einblick in ihre Gedanken. So bekommt man auch eine bessere Vorstellung, wie sie in ihre jetzige Lage gekommen ist.

Rhine als Hauptcharakter ist gerade am Anfang überhaupt nicht einschätzbar. Einerseits, ist sie Aufgrund ihrer Vorgeschichte eine Starke Persönlichkeit, setzt mir diese aber nicht zu ihren Gunsten ein, sondern verfällt zu sehr ihren Gefühlen und zeigt damit mehr schwäche. Ich hätte sie daher öfters gerne mal aus dem Buch gezogen und einfach nur geschüttelt, und angeschrien 'Mach doch endlich mal, denke nicht nur, HANDEL, plane, Weihe ihn ein und Haue endlich ab da!' und dann kommt die nüchterne Erkenntnis, dass es eigentlich doch gar nicht so einfach ist, genau das Zutun! Und man sieht als Leser ein, so schwach wie man sich Rhine noch 10 Seiten zuvor vorstellte, ist sie doch in Wirklichkeit gar nicht. Denn warum sollten Gefühle die einen Menschen ausmachen, weiterhin als Klischee - schwäche gelten? Wenn es taktisch gesehen, doch ehr eine Stärke ist.
In genau diesen Moment meiner Erkenntnis, sah ich Rhine als Charakter anders an. Sie war sympathischer, herzlicher und eine so Starke Persönlichkeit, dass ich mich immer tiefer und besser in sie hereinversetzen konnte.

Was mir mehrfach allerdings Negativ aufgestoßen war, ist der Teilweise unflüssige Übergang. In der einen Zeile war man noch mitten in einem Raum, und hat sich unterhalten mit einem Nebenprotagonisten und eine Zeile drunter, war schon die nächste Nacht, oder Tag. Das war irreführend und hat der Geschichte etwas genommen. Es wäre schon Informativ gewesen, zu wissen das Beispielsweise [...] den Raum verlassen hat, und Rhine vielleicht ins Bett ging. Anstatt einen radikaler Abbruch, wo man erst einmal aus dem Kopfgeschmissen wurde, um zu verstehen was da nun geschehen war, dies unterbrach den lesefluss.

Zu Gabriel und Rhine als Vertraute, Paar? Fehlte mir ein wenig die Tiefe. Man merkt schon, dass Gabriel irgendwo Interesse an Rhine zeigt, aber ich hätte mir mehr Anzeichen und Gefühl in der Hinsicht gewünscht. Es war bis zur Mitte des Buches doch alles sehr Oberflächlich, nahm dann aber leicht an fahrt zu, und wurde ein ticken besser. Dennoch nicht so, dass es mich 100% befriedigen konnte.

Ebenfalls fehlte mir die Spannungsteigerung, das Buch selbst hielt sich die ganze Zeit auf einem Level und steigerte sich keineswegs. Selbst zu den letzten 100 Seiten fehlte mir das Gribbeln, dem Finale entgegen Fiebern.

Zum Humor, hatte ich immer mal ein paar Lacher. Besonders wenn die 3 Ehefrauen aufeinander Hockten und nichts mit ihrer Zeit anfangen konnten. Ja, dann war ihre weibliche Strategie, Linden um den Finger zu wickeln eigentlich immer einen Lacher wert.



Fazit:
Im großen und ganzen, ein Nettes Buch für nebenbei, wenn man nicht größere Ansprüche stellt. Und damit Leben kann das ein Suchtfaktor ausbleibt, ist dieses Buch genau das Richtige.
Ansonsten leider nichts was hervor sticht und einem die nötige Tiefe vermittelt. Schade!

Bewertung: 
Von mir gibt es 





Danke nochmals an den Bertelsmann Verlag (cbj Verlag) für die Bereitstellung des Leseexemplars und der super tollen Leserunde, hat sehr viel Spaß gemacht!

P.S. zum Thema Überschrift - Songtext (Was wir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir dann zusammen) von Söhne Mannheims, kam mir irgendwie beim lesen in den Kopf und ich bekam es nicht raus. Daher empfand ich diesen als für mich die passende Überschrift ...

Freitag, 15. Juli 2011

Hurra, Hurra ...

Die Totentöchter - Die dritte Generation von Lauren Destefano von cbj ist da!!!


Heute morgen kam mein Vorabexemplar an, und ich fing sofort an es zu lesen. Bis jetzt liest es sich ganz flüssig und spannend, aber man soll ja nicht den Tag vor den Abend loben, daher schauen wir mal.
Herzlichen dank an Bertelsmann, dass ich dieses Buch Vorab in einer tollen Leserunde mitlesen darf.